Hohe Ehrung für Tommy Pieper vom "Panikorchester"


Die „Goldene“ für den Stardirigenten

DieGoldenefuerdenStardirigenten

Die Freude war riesig bei der Ehrung von Tommy Pieper (r.) durch Willi Fuhrmann bei der Schlüsselübergabe in Remagen. Foto: ab

 

Remagen. „Jung´s hier is` er“, rief der völlig überraschte Tommy Pieper voller Stolz in die Runde seiner Freunde des Remagener Panikorchesters auf der Bühne der Remagener Rheinhalle und hielt ihn hoch, den „Goldenen Orden“ als Ehrenzeichen für besondere Verdienste im Karneval. Vorausgegangen war der Ehrung die Laudatio von Willi Fuhrmann, als Reisender in Sachen Ehrungen im Auftrag des RKK (Rheinische Karnevals-Korporationen). Als Abschluss der Schlüsselübergabe an das Prinzenpaar durch Bürgermeister Herbert Georgi traten sie auf, die Paniker, die zum zweiten Mal in ihrer Musikergeschichte einen Prinzen stellen. Seit 28 Jahren bereisen sie die karnevalistischen Bretter und bringen Frohsinn und musikalisches Narrentum in die Säle des rheinischen Karnevals. Als Frontman immer wie ein Derwisch über die Bühne springend, Tommy Pieper als durchgeknallter Dirigent. Seine Sprüche muss jeder im Saal ertragen, davon blieb jüngst selbst der Landrat des Kreises Ahrweiler beim närrischen Empfang in Kripp nicht verschont.

Völlig überrascht war Tommy Pieper als Sitzungspräsident Guido Selbach ihm schlicht und ergreifend den „Saft abdrehte“ und durch den Saal marschierte. Mit Willi Fuhrmann kam Selbach zurück auf die Bühne. Und der Tommy begriff es immer noch nicht, denn alle, die vorher davon wussten, hatten dicht gehalten. Doch dann war es soweit: Tommy gingen die Augen auf.

Auf die „Karriere“ des Dirigenten ging Willi Fuhrmann als Ex-Kollege von „Tommy“ bei der Stadt Remagen in seiner Rede ein. Geburtsstunde der Paniker war die Hochzeit von Wolfgang und Heike Strang - mal eben so ein Ständchen spielen, hieß damals die Devise, zu dem neun Männer antraten. „Das könnt ihr auch im Karneval machen“, befand damals der legendäre Rudi Ockenfels, Sitzungspräsident der KG Narrenzunft. Die Geburtsstunde war angebrochen. Heute besteht das Panik-Orchester aus weit mehr als 20 Mann, und von dem einstigen Motto, „ohne proben, ganz nach oben“, ist nichts mehr übrig geblieben. „Heute seid ihr durch euer musikalisches Können weit über die Grenzen des Kreises bekannt,“ lobte Fuhrmann dabei besonders die „akrobatische Perfektion“ des Dirigenten. Der hatte sich einst schon bei den „Ricomagus Mösche“ hervorgetan, „und ist immer ein Garant für gute Laune“, betonte der RKK-Vorständler. „Die Verdienstmedaille in Gold soll dem Wirken von Thomas Pieper Rechnung tragen“, mit diesen Worten ehrte Fuhrmann den Remagener Karnevalisten. „Was wäre ich ohne euch“, für diesen Satz bekam der Tommy von seinen Freunden ein lautstarkes Dankeschön und riesigen Applaus aus dem Publikum in der Rheinhalle.

 

   
© http://www.panik-orchester.de

Anmeldung

   
×

Cookies ermöglichen uns die bestmögliche Bereitstellung unserer Informationen.

Mit der Nutzung der Webseiten des Panikorchester-Remagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.   Weitere Informationen